Kennst du das? Du fängst mit deinem Pferd eine Lek­tion an, pausierst dann ein paar Tage oder gar Wochen und weißt beim näch­sten Mal nicht mehr, wo du stand­est? Und let­ztlich kommst du bei der Lek­tion nicht so recht vom Fleck? Vielle­icht hil­ft dir meine „5‑Minuten-Regel“ fürs Click­er­train­ing mit deinem Pferd. Die geht so: 

  • Ich nehme mir eine konkrete Lek­tion vor (sagen wir “Hufe kom­plett still­hal­ten bei der Huf­pflege“).
  • Ich mache mir einen groben Train­ings­plan inkl. der ersten drei Train­ingss­chritte.
    (Beim Hufe still­hal­ten kön­nte das sein:
    1. Pferd hebt inner­halb von 2 Sekun­den bei Antip­pen mit dem Fin­ger am Fes­sel­ge­lenk seinen Huf etwa par­al­lel zum Boden.
    2. + hält den Huf 3 Sekun­den selb­st­ständig
    3. + hält den Huf ruhig, wenn ich ihn mit der Hand stütze für 5 Sekunden)
  • Ich nehme mir wirk­lich jedes Mal, wenn ich beim Pferd bin, 5 Minuten Zeit, an dieser Übung zu trainieren.

Die 5 Vorteile der 5‑Minuten-Regel

  1. Kein Auf­schieben, da die Ausrede „keine Zeit“ bei lediglich 5 Minuten Aufwand ein­fach nicht funktioniert. 😉
  2. Erfolge! Klein­vieh macht näm­lich auch Mist und nach eini­gen Tagen wirst du trotz Mini-Train­ingsin­vest schon echte Fortschritte sehen. Versprochen.
  3. Man weiß i.d.R. beim näch­sten Mal noch, wo man beim let­zten Mal stand und muss nicht zwin­gend Buch führen. Ggf. kannst du dir natür­lich trotz­dem ein­fach eine Notiz auf dem Handy machen (im Zweifel ein Sprach­memo, das geht nebenbei).
  4. Auch wenn man mal nicht so gut drauf ist und das Train­ing nicht so toll läuft, ist das bei 5 Minuten nicht so tragisch bzw. beim näch­sten Mal schnell wieder “repari­ert”.
  5. Kein­er hat gesagt, dass die Regel “Max­i­mal-5-Minuten-Regel” heißt: Hast du mehr Zeit und Lust kannst du so lange trainieren, wie ihr bei­de Freude dran habt/euch konzen­tri­eren könnt.

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