5 Tipps für ein richtig gutes Signal

1.) War was? Dein Tier muss mit­bekom­men kön­nen, wenn das Sig­nal erscheint.

Klingt sim­pel, ist es aber nicht. Beispiel Wortsig­nal: Redest du während des Train­ings ziem­lich viel mit deinem Vier­beiner, hat der es sehr schwer rauszufinden, dass „Pfötchen“ etwas damit zu tun hat, dass er Frauchen/Herrchen sein Vorder­bein in die Hand gibt. Bist du hinge­gen während der Train­ingsses­sion still und das Wortsig­nal ist das einzige gesproch­ene Wort, hat dein Hund eine real­is­tis­che Chance, das auch mitzubekom­men. Ähn­lich ver­hält es sich mit Sichtze­ichen. Du musst dir vorher ganz sicher sein, dass dein Tier dein Sig­nal auch tat­säch­lich sehen kann. Pferde sehen z. B. in dem Bere­ich direkt vor ihren Beinen nichts. Außer­dem haben sie eine andere Farb­wahrnehmung. Also beobachte dein Tier gut um rauszufinden, welche Sig­nale es über­haupt wahrnehmen kann.

2.) Klar doch! Dein Sig­nal muss ein­deutig sein.

Und zwar für dich und dein Tier gle­icher­maßen. Noch ein Beispiel: Viele Hunde ken­nen als Sig­nal für „Sitz“ den erhobe­nen Zeigefin­ger. Und etliche ken­nen als Sig­nal den erhobe­nen Zeigefin­ger in Kom­bi­na­tion mit einem Fut­ter­beu­tel. Merkst du, worauf ich hin­aus will? Also: Beobachte immer genau, auf was dein Tier reagiert. Lass dich ruhig mal beim Train­ing beobachten oder filme dich selbst.

3.) Mach’s dir leicht! Dein Sig­nal sollte “train­er­fre­undlich“ sein.

Du hast dir ein beson­ders kreatives Sig­nal aus­gedacht, Ver­wech­slung mit anderen Sig­nalen aus­geschlossen. Prima. Oder doch nicht? Wenn dir dein Sig­nal nicht über die Lip­pen geht, wenn du es benötigst, weil du dich z. B. für einen Pfiff durch die Fin­ger als Rück­rufsig­nal entsch­ieden hast, dann ist das ziem­lich ärg­er­lich. Gle­iches gilt für Sig­nale, die eine unbe­queme Kör­per­hal­tung voraus­set­zen oder erst mit einem weit­eren Hil­f­s­mit­tel zusam­men funktionieren.

4.) Wie ein Fels in der Bran­dung.

Genau so sollte dein Sig­nal für dein Tier sein. Egal, ob im Straßen­verkehr oder umgeben von ver­führerischen Gerüchen – dein Sig­nal muss immer gle­ich­bleibend sein und damit für dein Tier verlässlich.

5.) Check!

Führt dein Tier das gewün­schte Ver­hal­ten prompt, zuver­läs­sig, in der gewün­schten Geschwindigkeit und genau aus? Dann kannst du beruhigt einen Haken an dein gewähltes Sig­nal machen.

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